Werdegang

Oftmals ist es eine simple Idee, die ein Erzeugnis revolutioniert. Für unsere Ölmühle war die universitäre Forschung die Geburtsstunde. Die späteren Unternehmensgründer stellten sich die Frage, wie die klassische Ölmühlentechnik umweltfreundlicher gestaltet werden kann. Schnell wurden die Rapsschalen als Verursacher vieler Probleme der klassischen Ölmühlentechnik identifiziert.

Nach dem Verständnis der Teutoburger Ölmühle gehört nur der ölhaltige, gold-gelbe Kern zu feinstem Premium Raps-Kernöl verarbeitet. Die schwarzen Schalen, die sich die Rapssaat als Schutz des Kerns zugelegt hat, schmecken schließlich nur bitter und sollen doch eigentlich nur die Vögel vom Fressen der Saat abhalten und den Kern mit seinem hochwertigen Öl vor äußeren Einflüssen schützen. Gesagt getan: Mit der Weiterentwicklung der Labortechnik gelang der mutige Schritt in eine erfolgreiche Vermarktung eines einzigartigen Rapsöls.

Unsere Ölmühle ist seit nunmehr 15 Jahren erfolgreich am Markt, denn diese außergewöhnliche Geschichte 'von einem Forschungsprodukt in den Markt' und die einzigartigen Ölqualitäten haben sich berechtigterweise herumgesprochen.

Meilensteine unserer Ölmühle
1993 Forschung

Während der Doktorandenzeit wurde die Idee des "goldenen Kerns" geboren. Unter der Leitung von Prof. Schneider (Universität Essen) verfolgten die späteren Firmengründer das Ziel, die klassische Ölmühlentechnik (mit Lösungsmitteleinsatz) umweltfreundlicher zu gestalten.

2000 Gründung

Die Universitätsabsolventen erkannten das Potential, das in der neuen Qualität eines Raps-Kernöls aus geschälter Rapssaat steckte und setzen ihr patentiertes Verfahren nun selbst in die Tat um.

2001 Spatenstich

Baubeginn & Produktionsstart. Das ehemalige Forscherteam sowie Wilhelm Kortlüke als Lieferant regionaler Rapssaat wagten den mutigen Schritt in eine Vermarktung des neuen einzigartigen Rapsöls.

2002 Start Vertrieb

Die Aktivitäten im Naturkostfachhandel und LEH gehen los.

2003 1.Erweiterung

Die Verarbeitungskapazitäten werden erstmalig deutlich ausgeweitet.

2005 2.Erweiterung

Bau einer 2.Produktionsanlage inklusive neuem Saatlager, neuer Abfüllanlage und weiteren Lagerflächen.

2006 Bio-Lager

Inbetriebnahme eines separaten, modernen Bio-Lagers zur besonderen Lagerung hochwertiger Bio-Saaten

2010 Weitere Kapazitäten

Investition in eine neue, moderne Verpackungslinie und Ausweitung der Kapazitäten in der Abfüllung

2014 3.Erweiterung

Eine neue Verarbeitungsanlage für jährlich 100.000 t Rapssaat mit zusätzlicher Dämpfungs- und Raffinationskapazität, auch für Bio-Speiseöle, wird in Betrieb genommen.